Das unersättliche Selbst. Zur Phänomenologie des Narzissmus (Tagesseminar mit Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs, Heidelberg)

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Tagesseminar mit Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs, Heidelberg

Das unersättliche Selbst. Zur Phänomenologie des Narzissmus

Prof. Thomas Fuchs zählt zu den weltweit führenden Vertretern der Phänomenologie und ist einer der bedeutendsten Denker im europäischen Raum. Sein aktuelles Buch «Das unersättliche Selbst. Zur Phänomenologie des Narzissmus» ist kürzlich im Suhrkamp Verlag erschienen.

Zum Ablauf des Seminars:

Prof. Thomas Fuchs wird uns zu Beginn des Seminars seine phänomenologische Auffassung von Narzissmus vorstellen. Das gibt uns die Gelegenheit, anhand des konkreten Themas «Narzissmus» die von ihm meisterhaft praktizierte Methode der Phänomenologie zu erfahren und in einem zweiten Schritt auch zu reflektieren.

Anhaltspunkte für die gemeinsame Reflexion sind die folgenden drei Fragen:

1) Liegt das Eigene und Besondere eines phänomenologischen Zugangs zum Narzissmus darin, dass es den Zugang zu dessen «Wesen» eröffnet?

2) Hat für Sie die Phänomenologie deshalb einen Vorrang vor der Hermeneutik, weil sie das «Wesen» einer Sache aufzudecken vermag, letztere hingegen nur deren (zeitbedingter) «Sinn»?

3) Wie bewerten Sie die Tatsache, dass die Phänomenologie im Bereich der Psychopathologie gezwungen ist, sich dem medizinisch-psychiatrischen Begriffspaar gesund/krank zu unterstellen, was einen Zugang zu Freuds «Entdeckung», dass die psychischen Krankheitssymptome einen «verborgenen Sinn» haben, verunmöglicht?

Die Gesprächsleitung hat Dr. Alice Holzhey-Kunz, Zürich

Kosten: Mitglieder GAD: CHF 140.–, Gäste: CHF 180.–, Studierende: CHF 70.–

Kaffee und Gipfeli in der Morgenpause inbegriffen. Lunch individuell (bitte selbst mitbringen oder Verpflegung in der Umgebung nutzen)

Die Platzzahl ist begrenzt – Anmeldung erforderlich: j.francalancia@ambulatorium-roemerhof.ch

Zeit: Samstag 25. April 2026

Ort: Karl der Grosse, Barockstube, Kirchgasse 14, 8001 Zürich

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